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Die Tauffeier

In die Gemeinde hinein wird ein Mensch getauft. Deshalb hat die Taufe ihren Ort sinnvollerweise im Gottesdienst der Gemeinde. Im speziellen Fall kann sie aber auch in einem eigenen Taufgottesdienst gefeiert werden. Wegen möglicher Termine wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro! Der Pfarrer bzw. die Pfarrerin kommt einige Zeit vor der Taufe i.d.R. zu Ihnen nach Hause zu einem Gespräch. Dort lernen Sie einander kennen und der Ablauf des Taufgottesdienstes wird mit Ihnen besprochen.

Im Taufgottesdienst bekommt der biblische Taufspruch eine Auslegung für das Leben des Täuflings und der Anwesenden. Musik und Gesang (gemeinsame Lieder) gehören zur Feier ebenso wie das Gebet. Im zweiten Teil der Gottesdienstes wird die eigentliche Taufhandlung vollzogen: Sie beginnt mit den Fragen an die Eltern und Patinnen oder Paten. Bei jugendlichen oder erwachsenen Taufanwärtern werden diese selbst gefragt. Es folgt das Bekenntnis des christlichen Glaubens, in der Regel mit den Worten des frühchristlichen ökumenischen Glaubensbekenntnisses.

Besonders zeichenhaft ist der Wasserritus. Wir taufen mit Wasser, denn: Wasser symbolisiert das Leben. Wasser reinigt und steht so für Vergebung. Wasser ist aber auch Bedrohung ("das Wasser steht mir bis zum Hals") und nimmt uns in Tod und Auferstehung Jesu mit hinein. Die Taufkerze wird, wenn sie gewünscht wird, entzündet und damit an Jesu Wort erinnert: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Johannesevangelium Kapitel 8, Vers 12) Ein gemeinsames Lied zur Taufe kann gesungen werden und - wenn gewünscht - die Familie gesegnet werden. Der Schlussteil des Gottesdienstes ist geprägt von den Fürbitten für die oder den Getauften, die Familie und für wichtige Anliegen. Mit dem Segen werden alle Teilnehmenden in den Tag entlassen.

Letzte Änderung am: 15.04.2020