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Nachbargemeinden

Evangelische Kirchengemeinde
Mariendorf-Ost

"Auf einem geschlossenen Grundstück an der Rixdorfer Straße, der alten Pflaumenchaussee von Mariendorf nach Rixdorf, liegen Gemeindehaus und Kindertagesstäte, Pfarrhaus, Kapelle und Kirchhof, ein selbstgebauter Hort und eine Kinderreichensiedlung (gemeint ist die Hilfswerksiedlung in der Liviusstraße)“.

So beschreibt das Berliner Sonntagsblatt 1981 Lage und Räumlichkeiten von Mariendorf-Ost. Hinter dem üppigen Grün von Bäumen und Sträuchern ist das Gemeindezentrum heute beim Vorbeifahren leicht zu übersehen. Nicht aber unsere Kita. Mit 160 Plätzen für Kinder im Alter von sechs Monaten bis zur Einschulung gehört sie zu den größten im Kirchenkreis. Ihre leuchtend rote Fassade verweist zugleich auf einen Schwerpunkt unserer Gemeindearbeit: Die Arbeit für und mit jungen Menschen.

Dank eines hohen ehrenamtlichen Engagements ist das Gemeindeleben durch eine Vielzahl von Aktivitäten geprägt. Dazu gehören die Seniorengruppe "Spinnstube", Kantorei, Monatsgespräch Glaube verstehen, Gebetskreis, Senioren-Gymnastik, Bibelfrühstück, Büchercafé Männerkreis, Kulturgruppe u. a. Wir feiern unsere Gottesdienste und Andachten in vielfältiger Form und an verschiedenen Orten, u. a. in der Gartenkolonie Marienglück.

Evangelische Kirchengemeinde
Mariendorf-Süd

Wenn Sie der B 96 in Richtung Süden eine Weile folgen, finden Sie kurz vor Lichtenrade unsere Kirche auf der rechten Seite des Mariendorfer Damm an der Ecke Säntisstraße. Sollte gerade die Glocke läuten, bemerken Sie das Nathan-Söderblom-Haus. Der Eingangsbereich ist von der Säntisstraße aus zu erreichen und wurde gerade im Bereich des Fischteichs komplett überholt. Ein paar Bänke laden zum Verweilen ein.

Seit 2012 ist Lydia Grund-Kolbinger Pfarrerin der Kirchengemeinde. Unsere Gemeinde hat knapp 3.000 Gemeindemitglieder und zeichnet sich durch hohes ehrenamtliches Engagement im Bereich der Arbeit mit Senioren aus. Aber auch unsere Jugend ist sehr aktiv und sorgt für regelmäßige Nutzung des renovierten Jugendkellers und gemütliche Grillabende im großen Gemeindegarten. 30% der Ehrenamtlichen kommen aus dem Jugendbereich. Sie beteiligen sich rege im Konfir-, Kinder- und Fetenteam, bei besonderen Gottesdiensten wie der Osternacht oder beim Abendgottesdienst.

In der Kita auf dem Gelände werden zurzeit 107 Kinder betreut – vom Krippenkind bis zum Vorschulalter. In der Kirche haben wir in letzter Zeit einiges verändert: ein Flügel, neue Regale und endlich eine Mikrofonanlage. An den Wänden hängen schon lange wunderschöne thematische Textilcollagen, die in der Werkgruppe entstanden sind und durch das Leben Jesu führen.

Katholische Kirchengemeinde Maria Frieden

Die Gemeinde kann auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken: Im Jahr 1919 entstand die Pfarrei mit dem Bau einer Notkapelle. Der Altarraum bestand aus einer ehemaligen Lazarettbaracke, die trotz Türmchen wie ein Schuppen aussah. Das erste Gotteshaus war vorhanden. Die Gemeinde bekam den Namen Maria Frieden. Am 1. August 1933 wurde auf dem Grundstück eine Notkirche gebaut. Diese wurde mit dem Pfarrhaus in die Straßenfront integriert. Heute befindet sich dort der Gemeindesaal.

Die Gemeinde wuchs und die Raumnot wurde immer größer. Nach dem Erwerb des anschließendem  Grundstücks begann am 10. April 1967 der Neubau der heutigen Kirche. Sie wurde am 20. April 1969 feierlich eingeweiht. Zum 60. Jahrestag bekam die Kirche eine 3-manualige Orgel der Fa. Klais aus Bonn. Dem damaligen Pfarrer Alfred Fiebig lag der gute Kontakt zu den evangelischen Nachbargemeinden sehr am Herzen. In seiner Zeit wurde die Ökumene in Maria Frieden durch vielfältige Kontakte aufgebaut und in der Folgezeit gefestigt. Den Anfang machten gemeinsame Chorkonzerte mit der Kantorei Mariendorf. Im Januar wurde die ökumenische Bibelwoche gemeinsam durchgeführt.

Am 7. Januar 1988 bekam Maria Frieden vom damaligen Berliner Kardinal Meisner das Gemälde „Maria vor Stacheldraht“ als Leihgabe und wurde Wallfahrtskirche. Immer am ersten Donnerstag im Monat finden Wallfahrtsgottesdienste mit wechselnden Geistlichen als Wallfahrtsleitern statt. Unter Pfarrer Matthias Laminski wurde die Ministranten- und Jugendarbeit gestärkt. Sonntagabend gab es regelmäßig Jugendmessen mit wechselnden Bands. Pfarrer Laminski war vorher in Brasilien tätig und baute dort die Fazenda de Esperanza auf. In Maria Frieden stärkte er den Kontakt zur Fazenda Gut Neuhof, ein Projekt ehemaliger Drogensüchtiger, die dort leben und arbeiten.

Unter Pfarradministrator Vinsenius Nana Ekajana Visca wurde die neokathechumenale Gemeinschaft in der Gemeinde gestärkt. Es startete der pastorale Raum mit den Gemeinden Herz-Jesu Tempelhof, Salvator in Lichtenrade und Theresia vom Kinde Jesu aus Buckow. Seit 1. Oktober 2018 ist Pfarradministrator Ladislao Jareno Alarcon Pfarrer von Maria Frieden.

Letzte Änderung am: 09.11.2020