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Ökumenischer Kirchentag 2021 von zu Hause

15.01.2021

Keine externen Besucher, keine Massenveranstaltungen, nur vollständig digitales Programm: Der Ökumenische Kirchentag (ÖKT) 2021 in Frankfurt am Main wird nicht so stattfinden, wie er geplant war. Das gaben die Veranstalter bekannt.

Grund dafür sei die Corona-Pandemie, die eine zuverlässige Planung für kommendes Jahr unmöglich mache. Die Entscheidung ist auch eine Absage an das bekannte Format des Kirchentags als Glaubensfest mit mehr als hunderttausend Besuchern. Ursprünglich sollte er vom 12. bis 16. Mai in Frankfurt stattfinden. Stattdessen wird es laut Veranstaltern ein stark konzentriertes und volldigitales Programm am Samstag, 15. Mai, geben. Wie genau das Programm aussehen wird, soll noch bekanntgegeben werden. Doch auch vor Ort soll es Angebote geben: einen zentralen Eröffnungsgottesdienst an Christi Himmelfahrt, konfessionelle Gottesdienste am Samstagabend und einen Schlussgottesdienst am Sonntag. Alle Gottesdienste sollen bundesweit übertragen und in den Heimatgemeinden mitgefeiert werden können.
Nach Gesprächen mit den zuständigen Behörden zur Einschätzung der Lage und zu einem möglichen Hygienekonzept sei deutlich geworden: Der 3. ÖKT werde anders – konzentrierter, dezentraler, digitaler, erklärten die Veranstalter. Damit werde dem Gesundheitsschutz in Frankfurt Rechnung getragen. „Da die Menschen nicht nach Frankfurt kommen können, kommt der 3. ÖKT zu ihnen nach Hause. Wir laden alle dazu ein, den ÖKT in der Kirchengemeinde, im Verband oder im Freundeskreis mitzuerleben“, sagte Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Präsident des ÖKT. „schaut hin“ sei mehr als das Mitverfolgen am Bildschirm, sagte er in Bezug auf das Leitwort des Kirchentags „schaut hin“. Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite oekt.de

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